AMO

AMO und SUN-PILOT @MNE2019

AMO präsentiert SUN-PILOT auf der MNE 2019 Konferenz in Rodes, Europas führender Konferenz zur Nanofertigung.

Die 45. Internationale Konferenz zu Micro- and Nano Engineering (MNE 2019) fand vom 23. bis 26. September 2019 auf der Insel Rhodos (Griechenland) statt. Die MNE ist eine der wichtigsten internationalen Konferenzen zu Herstellungs- und Fertigungstechniken im Mikro- und Nanobereich und zu deren Anwendungen in der Elektronik, Photonik, Chemie sowie in den Bereichen Umwelt, Energie und Life Sciences. AMO trägt regelmäßig zum wissenschaftlichen Programm der MNE bei und nutzt ihr Publikum, um seine Fähigkeiten in der Nanofertigung und seine neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Ein Schwerpunkt des Beitrags von AMO zum Konferenzprogramm war in diesem Jahr das SUN-PILOT-Projekt, eine EU-geförderte Forschungskooperation, die darauf abzielt, einen industriellen und kostengünstigen Prozess zur Herstellung von Nanostrukturen ähnlich dem Mottenauge auf einer Vielzahl von Materialien zu entwickeln.

Das Projekt wird vom Trinity College Dublin koordiniert und baut eine Pilotlinie zur Herstellung neuartiger Blockcopolymer-(BCP)-Materialien für Anwendungen in der Optik und Automobilindustrie auf. Die Rolle von AMO innerhalb des SUN-PILOT-Konsortiums besteht aus der Entwicklung von Trockenätzprozessen für die Übertragung von periodischen nanoskaligen Mustern aus BCPs auf eine Vielzahl von Substratmaterialien, einschließlich optischer Gläser und Metallblöcken, für die erste Ergebnisse vorgestellt wurden.

„Als Europas größte Konferenz zur Nanofertigung ist die MNE eine ideale Gelegenheit, das Projekt SUN-PILOT zu präsentieren“, sagt Jens Bolten, Gruppenleiter Nanostrukturierung bei AMO. „Durch die Konferenz und die Ausstellung konnten wir Menschen aus aller Welt erreichen und einen Eindruck vom Potenzial der im Projekt entwickelten BCP-Materialien vermitteln, um auf spezifische Anwendungen zugeschnittene Nanostrukturen zu schaffen, wie z.B. antireflektierende optische Oberflächen oder Autoinnenteile, die interessante optische Effekte mit Oberflächenfunktionalisierung, z.B. Öleophobie, verbinden“.

Das SUN-PILOT-Projekt wird aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union Horizon 2020 im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 760915 finanziert.