Neuer RWTH‑Podcast gibt spannende Einblicke in AMOs Reinraum und aktuelle Forschungsprojekte
Wie klingt eigentlich ein Reinraum, in dem modernste Nanostrukturen gefertigt werden? Die neue Folge des RWTH‑Podcasts „Auf den Punkt gebracht – Mehr wissen aus der RWTH“ liefert genau diese ungewöhnliche Hörperspektive und stellt gleichzeitig zentrale Forschungsfelder der RWTH Aachen University vor.
Im Mittelpunkt der Episode steht das RWTH‑Profilfeld Materials Science & Engineering (MatSE), eines von neun interdisziplinären Forschungsclustern der Universität. Es vereint Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fakultäten, die gemeinsam Materialien für die Technologien von morgen entwickeln.
Ab Minute 14:08 ist Prof. Max Lemme (AMO GmbH / Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente, ELD) zu hören. Er spricht über den NeuroSys‑Cluster, in dem neue, vom menschlichen Gehirn inspirierte Computerarchitekturen erforscht werden. Diese sollen deutlich energieeffizienter sein als heutige Systeme und damit eine wichtige Grundlage für zukünftige KI‑Anwendungen schaffen. Prof. Lemme erläutert, warum aktuelle KI‑Modelle enorme Energiemengen benötigen und weshalb neue Materialien und Bauelementkonzepte entscheidend sind, um die nächste Generation von Chips zu ermöglichen.
Darüber hinaus gibt er Einblicke in das Forschungsprogramm TRR404 Active‑3D und dessen Rolle bei der Entwicklung innovativer Materialsysteme und Integrationsansätze. Ein besonderes Highlight der Episode sind die akustischen Eindrücke aus dem Reinraum von AMO, die den Hörerinnen und Hörern einen seltenen Einblick in die Umgebung bieten, in der hochmoderne Nanofertigung stattfindet.
Neben Prof. Lemme kommen weitere Expertinnen und Experten aus dem MatSE‑Profilbereich zu Wort: Prof. Sebastian Münstermann, Sprecher des Profilbereichs und Professor für Werkstoffmodellierung in der Umformtechnik am IBF, Dr.-Ing. Sophie Stebner, Science Manager des Profilbereichs und Senior Engineer am IBF, sowie Dr. Niklas Fehlemann, ebenfalls Senior Engineer am IBF.
Die Episode ist informativ, gut verständlich und auch für Nicht‑Fachleute leicht zugänglich. Sie zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und zukunftsweisend die materialwissenschaftliche Forschung an der RWTH Aachen University ist.





