ICNCE 2026 in Aachen
Die ICNCE 2026 hat die internationale Neuromorphic-Computing-Community für fünf Tage nach Aachen gebracht und einen inspirierenden Rahmen für wissenschaftlichen Austausch, neue Kooperationen und zukunftsweisende Diskussionen geschaffen. Forschende, Industrievertreterinnen und Industrievertreter sowie politische Akteure kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen in den Bereichen KI-Hardware, Photonik, neuartige Materialien, innovative Speichertechnologien und Computersysteme der nächsten Generation zu diskutieren.
Als Teil des lokalen Organisationsteams hat AMO gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente (ELD) dazu beigetragen, diese internationale Veranstaltung in Aachen auszurichten. Für uns war die Konferenz eine hervorragende Gelegenheit, unsere Forschungsaktivitäten einem globalen Fachpublikum zu präsentieren und den Austausch innerhalb des neuromorphen Innovationsökosystems aktiv mitzugestalten.
An unserem Messestand haben wir ausgewählte Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt, darunter CERBERUS, ENERGIZE und 2DPL. Diese Projekte zeigen, wie Fortschritte bei zweidimensionalen Materialien, photonischen Technologien, neuartigen Speicherkonzepten und neuromorpher Hardware zur Entwicklung energieeffizienter und leistungsfähiger Computersysteme beitragen können.
Darüber hinaus präsentierten Forschende von AMO und ELD ihre neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse im Rahmen mehrerer Posterbeiträge. Die vorgestellten Arbeiten deckten ein breites Spektrum an Forschungsthemen ab und reichten von photonischen und neuromorphen Systemen über innovative Speichermaterialien bis hin zu Anwendungen für Künstliche Intelligenz. Die große Resonanz auf die Beiträge verdeutlichte das hohe Interesse an diesen Technologien und deren Potenzial für zukünftige Computersysteme.
Während der gesamten Konferenz wurde deutlich, wie wichtig die enge Verzahnung von exzellenter Forschung, Unternehmertum und praktischer Anwendung ist. Dieser Ansatz wurde von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gleichermaßen betont. Auch die Bundestagsabgeordnete Catarina dos Santos-Wintz hob die Bedeutung des Aachener Innovationsökosystems und die europäischen Ambitionen im Bereich der Halbleitertechnologien hervor.
Ein besonderes Highlight war das Konferenzdinner im historischen Aachener Rathaus. Der Abend bot nicht nur Raum für fachliche Gespräche und Networking, sondern auch für persönliche Begegnungen, aus denen oft die besten Ideen und langfristigen Kooperationen entstehen.
Die ICNCE 2026 hat zugleich die Stärke des neuromorphen Ökosystems in Aachen eindrucksvoll sichtbar gemacht. Gemeinsam mit Partnern der RWTH Aachen University, des Forschungszentrums Jülich, des NeuroSys Clusters, des NEUROTEC-Projekts sowie zahlreichen weiteren regionalen und internationalen Institutionen konnten wir zeigen, wie erfolgreich interdisziplinäre Zusammenarbeit Innovationen vorantreibt.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Organisatorinnen und Organisatoren, Vortragenden, Autorinnen und Autoren, Sponsoren, Ausstellenden, Helferinnen und Helfern sowie Teilnehmenden, die die ICNCE 2026 zu einer inspirierenden und erfolgreichen Veranstaltung gemacht haben. Die Konferenz hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Vernetzung und gemeinsames Engagement für die Entwicklung der Technologien von morgen sind.






