Besuch von Prof. Erika Covi bei AMO
Direkt im Anschluss an die International Conference on Neuromorphic Computing and Engineering (ICNCE 2026) durfte die AMO GmbH Prof. Erika Covi von der Technischen Universität München in Aachen begrüßen.
Die Verbindung zwischen Prof. Covi und AMO reicht bereits einige Jahre zurück: Erste gemeinsame Gespräche entstanden im Rahmen der Vorbereitungen für den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereich TRR404 Active-3D, an dem unter anderem die Technische Universität Dresden und die RWTH Aachen beteiligt sind. Nach Stationen an der Rijksuniversiteit Groningen forscht Prof. Covi heute als Professorin an der Technischen Universität München und zählt zu den führenden Wissenschaftlerinnen im Bereich neuromorpher Systeme.
Im Rahmen ihres Besuchs erhielt sie eine umfassende Führung durch die Reinraum-Infrastruktur der AMO GmbH. Dabei konnte sie die Fertigung unserer Bauelemente auf Basis von 2D-Materialien hautnah erleben – von einzelnen Chips bis hin zur Wafer-Ebene.
Neben dem Einblick in die Technologieplattform stand vor allem der wissenschaftliche Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsam wurden mögliche Synergien zwischen den Forschungsrichtungen beider Gruppen diskutiert. Ein besonderer Fokus lag auf dem Device-Circuit Co-Design für neuromorphes Computing: Wie können energieeffiziente Schaltungen auf Basis von 2D-Materialien mit memristiven Synapsen und Neuronen kombiniert werden, um leistungsfähige und ressourcenschonende Hardware für künstliche Intelligenz zu realisieren?
Die enge Verzahnung von Gerätephysik, Bauelemententwicklung und Schaltungsdesign ist ein zentraler Baustein für die nächste Generation neuromorpher Systeme. Der Besuch von Prof. Covi hat gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen komplementären Forschungsschwerpunkten ist und welche Potenziale sich daraus für zukünftige Kooperationen ergeben.
Wir bedanken uns für den inspirierenden Besuch und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte.






