Über AMO

Unsere Geschichte

Im Jahr 1993 wurde die AMO GmbH mit Unterstützung der nordrhein-westfälischen Landesregierung gegründet, mit dem Ziel, das Innovationsniveau in NRW zu steigern. Hierfür wurden verschiedene Maßnahmen mit Hilfe europäischer Fördermittel umgesetzt.

Eine dieser Maßnahmen war die Finanzierung des „Advanced Microelectronic Center Aachen“ (AMICA), dem Gebäude und der Kerninfrastruktur, die heute von AMO betrieben wird. Von Anfang an war die AMO für die Planung, den Bau und den Betrieb des AMICA verantwortlich. Ziel war es, ein nationales Kompetenzzentrum für Nanotechnologie zu schaffen, das Start-ups und KMUs im High-Tech-Sektor unterstützen kann.

AMO im Verlauf der Zeit

Die wichtigsten Meilensteine der AMO Historie in einem Zeitstrahl, beginnend mit der Gründung der AMO GmbH in 1993 bis zum heutigen Tage.

  • 2024

     

    Digital Hardware Hub Aachen: Ein Leuchtturmprojekt für Mikro- und Nanotechnologie im Rheinischen Revier und 10 Jahre JRF

    Der Digital Hardware Hub Aachen startet 2024 als zukunftsweisendes Projekt zur Stärkung der Mikro- und Nanotechnologie im Rheinischen Revier. Durch die Bereitstellung modernster Infrastruktur und fachlicher Unterstützung wird der Hub einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Förderung von Innovationen in der Region leisten. Im Zuge dieses wegweisenden Projektes wird zudem das 10-jährige Jubiläum der Johannes Rau Forschungsgemeinschaft(JRF) gefeiert, das die erfolgreiche Zusammenarbeit und die Entwicklung der Region weiter stärkt.

  • 2023

     

    30 Jahre AMO und 10 Jahre Graphene Flagship: Meilensteine der Innovation und Zusammenarbeit

    2023 feiern wir bei AMO gleich zwei bedeutende Jubiläen: 30 Jahre Spitzenforschung in der Nanotechnologie und 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit im Graphene Flagship. Gemeinsam haben wir viel erreicht. Der erfolgreiche Abschluss des 10-jährigen Graphenprojekts, hat mit einem Budget von 1 Milliarde Euro und über 170 Partnern die europäische Forschung entscheidend geprägt.

  • 2022

     

    AMO gratuliert Anna Lena Giesecke zu ihrer Berufung auf eine W3 Professur an der Universität Duisburg-Essen.

    Anna Lena Giesecke ist Professorin für Halbleitertechnologie an der Universität Duisburg-Essen und Gruppenleiterin am Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (Fraunhofer IMS). Giesecke leitet seit 2014 die Gruppe Nanophotonik bei AMO.

  • 2021

     

    Cluster "NeuroSys" im Rahmen des BMBF-Wettbewerbs erfolgreich

    Der Cluster „NeuroSys – Neuromorphe Hardware für autonome Systeme der Künstlichen Intelligenz“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 45 Millionen Euro gefördert, um einen Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit Deutschlands und Europas im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu leisten. Initiator und Koordinator des Clusters ist Prof. Max Lemme.

  • 2020

     

    AMO gratuliert Daniel Neumaier zu seiner Berufung an der Universität Wuppertal

    Daniel Neumaier wird auf eine W3Professur an der Bergischen Universität Wuppertal berufen. Neumaier kam 2009 als Leiter der Graphen-Forschungsgruppe zur AMO und konzentrierte sich auf die Nutzung von Graphen und anderen zweidimensionalen Materialien für Anwendungen in der Mikroelektronik und Photonik.

  • 2019

     

    Ausgründung von Black-Semiconductor

    Das in jahrelanger Forschung über optoelektronische Bauelemente auf Graphenbasis erworbene Know-how führt zur Gründung eines neuen Start-up: Black Semiconductor.

  • 2018

     

    Fortschritte in der Optoelektronik auf Perowskit-Basis

    Demonstration eines monolithisch in einen Siliziumnitrid-Wellenleiter integrierten Lasers mit rekordniedriger Laserschwelle.

  • 2017

     

    Max Lemme wird neuer Geschäftsführer der AMO GmbH

    Prof. Dr.-Ing. Max Christian Lemme wird am 01. Februar neuer Geschäftsführer der AMO, und tritt damit die Nachfolge seines Doktorvaters Prof. Dr. Heinrich Kurz an.

  • 2016

     

    Tod von Prof. Dr. Heinrich Kurz

    Prof. Dr. Heinrich Kurz, Gründer und Geschäftsführer der AMO GmbH, verstirbt am 12. März im Alter von 72 Jahren überraschend in Aachen.

  • 2014

     

    Gründung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

    AMO ist Gründungsmitglied der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF), der Forschungsgemeinschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die JRF ist die Dachorganisation von 16 landesgeförderten, rechtlich selbständigen, gemeinnützigen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zu den gemeinsamen Aufgaben der JRF gehören die Forschungskooperation, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Öffentlichkeitsarbeit und die regelmäßige Evaluation der Mitgliedsinstitute.

  • 2014

     

    Gründung der Protemics GmbH, dem zweiten Spin-off von AMO

    Protemics wurde 2014 als Spin-off der AMO und der RWTH Aachen gegründet. Protemics entwickelt ultraschnelle photoleitende Terahertz-Mikrosonden für Anwendungen in der zerstörungsfreien Prüfung.

  • 2013

     

    Start des EU Graphene Flagship

    2013 startet die Europäische Kommission das Graphene Flagship, eine Initiative im Wert von einer Milliarde Euro, die rund 170 akademische und industrielle Partner aus 22 Ländern zusammenbringt. Ziel ist es, Graphen-Innovationen aus dem Labor in kommerzielle Anwendungen zu überführen. AMO leitet das Arbeitspaket 7 „Elektronische Bauelemente“.

  • 2010

     

    Gründung von AMOTRONICS, AMOs erstes Spin-off

    Das Know-how auf dem Gebiet der Präzisionsmesstechnik, das sich in jahrelanger Forschung bei AMO entwickelt hat, führt zur Gründung eines Spin-off-Unternehmens: AMOtronics.

  • 2007

     
  • 2006

     

    Beginn der Forschungsaktivitäten zur Graphenelektronik

    AMO hat auf die Entdeckung des Graphens im Jahr 2004 schnell reagiert und einen neuen Forschungsschwerpunkt eingerichtet, um die Möglichkeiten dieses neuen Materials für elektronische und opto-elektronische Applikationen zu erforschen.

  • 2005

     

    Weltweit erster Transistor mit epitaktischem Gd2O3

    Erster erfolgreicher Versuch, kristalline Hoch-K-Dielektrika in einen „sanften“ Damaszener-Metall-Gate-Prozess für die Herstellung von MOSFETs zu integrieren.

  • 2003

     

    Start der Aktivitäten in der Siliziumphotonik

    AMO startet eine neue Forschungslinie zur Silizium-Nanophotonik, die sich insbesondere auf die Kombination von siliziumbasierter Elektronik und Photonik konzentriert.

  • 2002

     
  • 2000

     

    Auf in die Nano-Welt!

    AMO richtet den Schwerpunkt ihrer Forschungsaktivitäten auf die Nanotechnologie und erwirbt ein hochmodernes Gerät für die Elektronenstrahllithografie mit einer Auflösung von 10 nm.

  • 1997

     

    Eröffnung des Reinraums AMICA (Advanced Microelectronic Center Aachen)

    Der Reinraum der AMO wurde am 7. Juli 1997 in Anwesenheit der Nobelpreisträger Nicolaas Bloembergn und Leo Esaki eingeweiht. Die wissenschaftliche Arbeit kann nun in vollem Umfang beginnen.

  • 1995

     

    Einweihung von ANIMA, dem Windkraftwerk der AMO

    AMO hat von Anfang an einen ökologischen und ressourcenschonenden Ansatz verfolgt und nach erneuerbaren Energiequellen gesucht, um einen Teil seines Energiebedarfs zu decken. Mit ihren drei rotierenden, 20 Meter langen Rotorblättern erzeugte die Turbine ANIMA durchschnittlich mehr als 600.000 kWh elektrische Energie pro Jahr und deckte damit rund 50 Prozent des Energieverbrauchs im Reinraum. Die Turbine musste im Mai 2021 aufgrund von Schäden am Betonturm demontiert werden.

  • 1994

     

    Grundsteinlegung

    Offizieller Baubeginn des AMO-Gebäudes, das mit seiner Kuppel zum Wahrzeichen des Campus Melaten wird.

  • 1993

     

    Gründung der AMO

    Im Herbst 1992 beschloß die nordrhein-westfälische Landesregierung, in erheblichem Umfang europäische Fördermittel für Maßnahmen zur Steigerung des Innovationsniveaus in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung zu stellen. Eine dieser Maßnahmen war die Gründung der AMO GmbH am 12. Februar 1993 auf Initiative von Prof. Dr. Heinrich Kurz. Von Anfang an war die AMO für die Planung, den Bau und den Betrieb des „Advanced Microelectronic Center Aachen“ (AMICA) verantwortlich.